Klassen 5 im Donautal
Wie jedes Jahr im Frühjahr stand die erste gemeinsame Klassenfahrt mit Übernachtung auf dem Programm der Fünftklässler. Alle drei Fünferklassen besuchten nacheinander das Murmeltierhaus in Hausen im Tal. Das Programm war bei jeder Klasse dasselbe: der erste Tag diente der Teambildung, der zweite Tag wurde für einen Besuch im Haus der Natur genutzt.
Am ersten Tag wurde -nach einer spannenden Fahrt mit Bus und Bahn- gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin über den Tag verteilt verschiedene Übungen gemacht, die zum einen dem besseren Kennenlernen und der Klassengemeinschaft dienen, und zum anderen einfach Spaß machen sollten. Zum Warmwerden wurde mit einem Kissenwettrennen gestartet. Anschließend galt es aber, gemeinsam knifflige Aufgaben zu lösen. Da das Wetter an allen drei Tagen durchweg sonnig war und die angenehmen Temperaturen zuließen, dass man sich viel im Freien aufhalten konnte, konnten immer wieder Pausen in dem schön gestalteten Garten des Murmeltierhauses gemacht werden. Auch ein kleiner Ausflug zu dem toll an der Donau gelegenen Spielplatz war möglich. Besonders freute man sich über den Stopp des Eiswagens vor der Jugendherberge, der alle mit leckerem Eis versorgte. Nach dem gemeinsamen Abendessen konnten sich die Schülerinnen und Schüler in die Zimmer zurückziehen oder im Gemeinschaftsraum zusammen Werwolf spielen.
Die Nacht fiel bei einigen Schülerinnen und Schülern sehr kurz aus. Nichtsdestotrotz musste man morgens gerichtet und frisch gestärkt vom Frühstücksbuffet weiter zum Bus Richtung Beuron. Das Ziel dort war das „Haus der Natur“.
Für die anstehende Gewässeruntersuchung marschierte die ganze Truppe zunächst gemeinsam zur Donau für die Wasserprobenentnahme. Dabei blieb keine Socke trocken. Die Wasserproben wurden im Anschluss gemeinsam im Haus der Natur unter dem Mikroskop untersucht. Anhand der im Wasser lebenden Kleinsttiere konnte schließlich die Sauberkeit der Donau bestimmt werden. Am Nachmittag erkundeten die gutgelaunten Fünftklässler bei einer geführten Wanderung die wunderschöne Natur um Beuron, bevor sie sich mit dem Zug auf den Rückweg nach Albstadt machten, wo sie bereits von ihren Eltern freudig erwartet wurden.